Aktuelle Themen

Voraussetzung für die Bearbeitung:

Bachelorarbeit - VPT bestanden

 

Masterarbeit - VPM oder VTL bestanden

 

Folgende Themen sind aktuell zu vergeben (Auswahl): 

 

Themen
Eignung

Titel:
Zahl der motorisierten Verkehrsmittel weltweit

Aufgabenstellung:
Wie viele Pkw, Busse, Züge und Flugzeuge sind weltweit für den Personenverkehr im Einsatz? Und wie viele Lkw, Güterzüge, Frachtflugzeuge und Schiffe gibt es für den Transport von Waren? In der Arbeit sollen anhand einer Internet-Recherche (u.a. www.welt-in-zahlen.de, http://databank.worldbank.org) öffentlich zugängliche Datenquellen genutzt werden, um Zahlen abzuschätzen. Aus typischen Fahrleistungen eines Fahrzeuges sollen dann weltweite Fahrleistungen abgeleitet werden.
 

geeignet für
•    Bachelorarbeit

Titel:
Matrix des Schiffverkehrs

Aufgabenstellung:
Die Zahl der Frachtschiffe und Tanker, die auf den Weltmeeren für den Transport von Waren unterwegs sind, ist mit relativ klein (z.B. 16.500 Containerschiffe). Jedes Schiff ist zwischen zwei Häfen häufig mehrere Wochen unterwegs. In der Arbeit soll versucht unter Nutzung öffentlich zugänglicher Quelle (z.B. http://www.schiffsradar24.net) eine Matrix (Starthafen – Zielhafen) aller Schifffahrten von Frachtschiffen und Tanker zu erstellen und die Frachtmenge (TEU = Twenty-foot Equivalent Unit, ein Maß für Kapazitäten von Containerschiffen und Hafenumschlagsmengen) abzuschätzen.
In einer Masterarbeit soll die Matrix zusätzlich in VISUM abgebildet werden. Dazu ist ein geeignetes Netzmodell mit Häfen und Schifffahrtsrouten zu erstellen.




 

geeignet für
•    Bachelorarbeit
•    Masterarbeit

Titel:
Ein- und Ausstiegsorte beim regionalen Ridesharing

Aufgabenstellung:

Ridesharing, d.h. die Mitnahme von Mitfahrern in privaten Fahrzeugen, hat bis jetzt vor allem bei Reisen über größere Entfernungen eine Bedeutung. Fahrer und Mitfahrer finden sich meist über Vermittlungsportale und vereinbaren einen Einstiegs- und Ausstiegsort für den Mitfahrer. Der Fahrer muss dazu u.U. gewisse Umwege in Kauf nehmen, die aber bei längeren Reisen keinen großen Einfluss haben. In den nächsten Jahren wird erwartet, dass die Zahl von Angeboten beim regionalen Ridesharing zunimmt. Außerdem kann Ridesharing langfristig mit der Verfügbarkeit autonom fahrender Fahrzeuge an Bedeutung gewinnen, da hier Fahrzeuge auch ohne Fahrer umgesetzt werden können. Beim regionalen Ridesharing sind die Entfernungen bzw. die Reisezeiten kürzer, so dass Umwege für das Einsammeln und Absetzen der Mitfahrer die Reisezeiten und damit die Akzeptanz von Ridesharing beeinflussen. Zum einen erwarten Mitfahrer möglichst kurze Zu- und Abgangswege. Idealerweise werden sie direkt an der Quelle abgeholt und am Ziel abgesetzt. Der Fahrer und andere Mitfahrer, die bereits im Fahrzeug sitzen, wollen dagegen möglichst direkt zum Ziel kommen. Daraus ergeben sich die zentralen Fragestellungen, die in der Bachelorarbeit bearbeitet werden soll:
•    Wo sollen die Ein- und Ausstiegsorte eines Ridesharingsystems angeordnet werden? Direkt am Aktivitätenort der Reisenden oder an zentralen Ridesharing-Haltestellen?
•    Welchen Einfluss haben die Ein- und Ausstiegsorte auf die Leistungsfähigkeit des Ridesharingsystems aus Sicht der Reisenden ( Ziel ist die Minimierung der Reisezeit), aus Sicht eines Ridesharinganbieters ( Ziel ist die Maximierung der Mitfahrer bei einer gegeben Anzahl von Pkw-Fahrten oder autonomer Fahrzeuge) und aus Sicht einer Stadt (Ziel ist möglichst wenig Pkw-Verkehr bzw. ein hoher Besetzungsgrad)?
 

geeignet für
•    Bachelorarbeit
•    Masterarbeit
 

Titel:
Einfluss der Entfernung auf Ridesharingpotenziale

Aufgabenstellung:

Im Projekt MEGAFON (siehe Webseite des Lehrstuhls) für den Verband deutscher Verkehrsunternehmen ist am Lehrstuhl ein Algorithmus zur Abschätzung von Ridesharingpotenzialen entstanden. Dieser Algorithmus vergleicht die Fahrzeugfahrten einer Personengruppe (Anbieter) mit den Fahrtwünschen einer anderen Personengruppe (Nachfrager). Passen die Ortsveränderungen räumlich und zeitlich zusammen, besteht die Möglichkeit die Ortsveränderung gemeinsam durchzuführen. Im Rahmen einer studentischen Arbeit soll untersucht werden wie sich die Ridesharingpotenziale in Abhängigkeit der Entfernung entwickeln. Für die Bearbeitung sind Kenntnisse über Datenbanken oder Programmiererfahrung wünschenswert.
 

geeignet für
•    Bachelorarbeit

Titel:
Analyse von Personenströmen im gastronomischen Außenbereich

Aufgabenstellung:

Ortsveränderungen finden nicht nur im öffentlichen Verkehrswegenetz statt. Kleinräumige Ortsveränderungen gibt es auch in Gebäuden und anderen abgegrenzten Bereichen. In der Arbeit sollen die Methoden der Verkehrsnachfragemodellierung auf die Analyse von Personenströmen im Bereich der Gastronomie übertragen werden. Aus verfügbaren digitalen Protokollen von Bestellungen, die differenziert nach Tischen vorliegen, lassen sich die notwendigen Daten gewinnen. So können z.B. die zurückgelegten Kilometer der Bedienungen für eine Schicht abgeschätzt werden. Weitere Auswertungen sollen Präferenzen für bestimmte Tische und Verweildauern von Besuchern untersuchen.
 

geeignet für
•    Bachelorarbeit
•   Umgang mit datenbanken (Access)

Titel:
Kapazität von Verknüpfungspunkten beim Umstieg von ÖV-Fahrzeugen mit hoher Kapazität auf Sammeltaxis oder autonome Sharingfahrzeuge

Aufgabenstellung:

An Fernbahnhöfen steigt heute ein relativ kleiner Teil der Fahrgäste vom Schienenverkehr auf Taxos um. Dabei soll bzw. muss der Fahrgast das erste Fahrzeug in der Warteschlange der Taxis nutzen.
Wenn man einen Zustand unterstellt, bei dem eine deutlich größere Zahl von Fahrgästen nach der Ankunft eines Zuges mehr oder weniger gleichzeitig auf Taxis umsteigt, wird es zu Abfertigungsproblemen kommen. Dieser Fall kann z.B. dann eintreten, wenn die Taxinutzung durch autonome Fahrzeuge deutlich preiswerter wird oder, wenn Busse durch autonome Ridesharingfahrzeuge ersetzt werden. Dann müssen Fahrgäste mit dem gleichen Ziel in möglichst kurzer Zeit in das passende Taxi gelotst werden. Die Abfertigung der Fahrgäste und die Ausfahrt der Fahrzeuge kann dann nicht mehr sequentiell mit einer Warteschlange erfolgen, sondern erfordert parallele Abfertigungsprozesse. Das stellt neue, bisher unbekannte Anforderungen an die Abfertigungsanlagen. Außerdem fehlen Aussagen, welche Fahrgast- bzw. Fahrzeugzahlen auf diese Weise pro Zeiteinheit abgefertigt werden können.
Ziel der Arbeit ist es, durch eigene Überlegungen und mikroskopische Verkehrsflusssimulationen Aussagen zur Gestaltung und zur Leistungsfähigkeit von derartigen Verknüpfungspunkten zu machen.
 

geeignet für
•    Masterarbeit
•    Absolvierung des Moduls Verkehrsfluss-modelle

Titel:
Abbildung des Kfz-Verkehrsflusses im Bereich des Campus Vahingen

Aufgabenstellung:

Für den Bereich den Campus Vahingen soll ein Verkehrsflussmodell erstellt werden, dass alle wesentlichen Straßen und Parkplätze auf dem Campus abbildet. Das Simulationsgebiet soll den Bereich Universitätsstraße und Pfaffenwaldring und eventuell auch die Nobelstraße abdecken. Das Modell soll später u.a. dazu genutzt werden, den Verkehrsfluss zu simulieren, der sich aus einem neuen Parkhaus im Bereich der Nobelstraße ergibt.
Folgende Aufgaben sollen durchgeführt werden:
•    Aufbau eines Netz- und Nachfragemodells mit den kleinräumigen Verkehrsströmen in VISUM (zeitlich differenzierte Nachfrage).
•    Gegenfalls Durchführung von Erhebungen an ausgewählten Querschnitten im Netz (z.B. Ein- und Ausfahrten von Parkplätzen) zur Anpassung der Nachfrage.
•    Export des VISUM Modells nach VISSIM
•    Anpassung und Validierung des Modells in VISSIM
•    Durchführung von Simulationen für die morgendliche und abendliche Hauptverkehrszeit.
 

geeignet für
•    Masterarbeit
•    Absolvierung des Moduls Verkehrsfluss-modelle

Titel:
Einfluss der Rundung von Verkehrsnachfragematrizen auf das Umlegungsergebnis

Aufgabenstellung:

In der Verkehrsmodellierung werden Nachfragedaten in einer Matrix gespeichert. Während mikroskopische Nachfragemodelle stets Nachfragematrizen mit ganzzahligen Werten erzeugen (=Ortsveränderung einer Person), generieren makroskopische Modelle nicht ganzzahligen Nachfragewerte (= Wahrscheinlichkeiten von Ortsveränderungen). Das führt zu zwei Fragestellungen:
•    Wie stark unterscheiden sich die Ergebnisse einer Verkehrsumlegung mit einer ganzzahligen und einer nicht ganzzahligen Matrix, wenn die Zeilensummen der beiden Matrizen gleich sind.
•    Wie kann man eine ganzzahlige Matrix so mit einem nicht ganzzahligen Skalar (z.B. dem Anteil der Mitfahrer) multiplizieren, dass sich als Ergebnis wieder eine ganzzahlige Matrix ergibt, deren Zeilen- und Spaltensummen möglichst gut übereinstimmen.
Eine Literaturrecherche zu vorhandenen Verfahren bildet die Grundlage. Hier kann auf ähnliche Fragestellungen z.B. aus der Politik (Hare-Niemeyer) für die Aufteilung der Parlamentssitze zurückgegriffen werden. Darauf aufbauend soll eine eigene Methodik entwickelt werden, die es erlaubt aus einer Matrix einen bestimmten prozentualen Anteil zu ziehen ohne dabei die Struktur der Matrix zu verlieren. Der dabei entstehende Fehler soll möglichst gering ausfallen und die Aufteilungen in sich konsistent bleiben.
 

geeignet für
•    Masterarbeit
 

Titel:
Verkehrsstärken in Baden-Württemberg

Aufgabenstellung:

Gezählte Kfz-Verkehrsstärken sind eine wichtige Kenngröße für die Planung und die Validierung von Verkehrsmodellen. Verkehrszählungen erfassen die Zahl der Fahrzeuge meist differenziert nach Stunden für unterschiedliche Zeiträume:
•    Dauerzählstellen: es werden die Verkehrsstärken für alle Tage des Jahres erfasst.
•    Mehrtageszählung: es werden die Verkehrsstärken für mehrere Tage des Jahres erfasst.
•    Tageszählung: es nur die Verkehrsstärken eines Tages oder eines Zeitraums (z.B. 6-20 Uhr) erfasst.
Die täglichen und stündlichen Verkehrsstärken unterliegen Schwankungen. Den Planungen soll möglichst ein werktäglicher DTV (durchschnittlicher täglicher Verkehr Montag bis Freitag in der Schulzeit) oder eine repräsentative Spitzenstunde (z.B. 50. Stunde nach HBS) zugrunde liegen. Zählungen, die nur einen oder wenige Tage umfassen, werden aufgrund der täglichen Schwankungen den „wahren Mittelwert“ nur mit einer gewissen statistischen Sicherheit erfassen. Für die Planung sind deshalb Aussagen über die Konfidenzintervalle vom Tages- und Mehrtageszählungen wichtig. Im Rahmen der Arbeit sollen vorliegende Zähldaten aus Dauer- und Mehrtageszählungen in Baden-Württemberg aufbereitet und statistische untersucht werden. Dazu sind u.a. folgende Schritte durchzuführen:
•    Aufbereitung der Daten. Übernahme in eine konsolidierte Excel oder Accessdatei
•    Ermittlung von statistischen Kenngrößen für Tages- und Stundenwerte: Mittelwerte, Standardabweichung, Variationskoeffizient, etc.
•    Nutzung der Dauerzählstellen zur Simulation unterschiedlicher Stichprobengrößen. Dabei sollen aus allen Tagen des Jahres nur einzelnen Tage ausgewählt werden. Auf diese Weise soll geprüft werden, wie die Ergebnisse einer Stichprobe von den Ergebnissen einer Vollerhebung abweichen.
 

geeignet für
•    Bachelorarbeit
•    Masterarbeit
•    Datenbank-kenntnisse
•    Grundkenntnisse Statistik
 

Titel:
Optimale Netze für den ÖV – Entwurf von Lösungen für Beispielnetze

Aufgabenstellung:

Das Verkehrsangebot im ÖV hat die primäre Aufgabe, Fahrgäste zu befördern. Der ÖV soll darüber hinaus eine Alternative zum Pkw anbieten, da er verglichen mit dem Pkw auf einem Fahrweg gleicher Breite deutlich mehr Menschen als der Pkw befördern kann und ab einem durchschnittlichen Auslastungsgrad der Sitzplätze von rund 40% einen niedrigeren spezifischen Energieverbrauch pro Personenkilometer aufweist. Diese positiven Eigenschaften des ÖV dienen als eine Rechtfertigung öffentlicher Zuschüsse für den ÖV. Da bei einem Ausbau des ÖV die Kosten in der Regel stärker steigen als die Erlöse, müssen bei einer integrierten Planung im öffentlichen Verkehr die Wirkungen auf die Fahrgäste und die Wirkungen auf die Betreiber gleichermaßen berücksichtigt werden. Daraus ergibt sich die Fragestellung für die Arbeit:
Wie sieht ein Angebot im öffentlichen Verkehr, das möglichst optimal ist?
Ziel der Arbeit ist es für kleine Beispielnetze (das Bild zeigt ein Beispielnetz) und eine vorgegebene Verkehrsnachfrage Lösungen für ein ÖV-Angebot zu entwickeln. Eine Lösung enthält dabei den Linienplan, den Fahrplan und den Fahrzeugumlaufplan.
 

 
 
geeignet für
•    Bachelorarbeit
•    Masterarbeit mit VISUM

Titel:
Eigenschaften von ÖV-Linien

Aufgabenstellung:

Eine ÖV-Linien wird durch einen Linienweg (Folge von Haltestellen), durch Fahrzeitprofile (Fahrzeiten zwischen den Haltestellen und Haltezeiten) und durch Fahrplanfahrten beschrieben. Daraus ergibt sich das Verkehrsangebot, das die Fahrgäste nutzen können. Aus betrieblicher Sicht ist zusätzlich der Fahrzeugumlauf mit den Wendezeiten von Interesse. Aus diesen Eigenschaften lassen sich linienbezogene Kenngrößen ermitteln. Dazu gehören die Linienlänge, die Linienfahrzeit, die Umlaufzeit, die mittlere Geschwindigkeit, die Haltestellenabstände oder die Umwegigkeit des Linienweges.
Unter der Nutzung öffentlich zugänglicher Quellen (z.B. Fahrplanauskunft, Google Maps) oder von Verkehrsmodellen (bei einer Masterarbeit) sollen in einem ersten Schritt Kenngrößen für eine größere Anzahl von Linien ermittelt werden. Dann soll versucht werden, Regeln für die Gestaltung von Linien abzuleiten. Eine solche Regel könnte z.B. eine maximale Umwegigkeit für einen Linienweg oder maximale Haltestellenabstände vorgeben. Die Regeln sollen Planern helfen, ein gutes ÖV-Angebot zu entwerfen.
 

geeignet für
•    Bachelorarbeit
•    Masterarbeit

Titel:
Analyse vorhandener ÖV-Linien

Aufgabenstellung:

Ein ÖV-Liniennetzt besteht aus einer Menge von Linien, die in ihrer Kombination Ortsveränderungen von Fahrgästen ermöglichen. Einige Linien übernehmen dabei vorrangig Erschließungsfunktion zu einem Verknüpfungspunkt des Schienenverkehrs. Andere Linien haben vorrangig Verbindungsfunktion. In der Arbeit soll nicht ein komplettes Netz, sondern einzelne Linien analysiert werden. Dazu sollen in einem ersten Schritt geeignete Kenngrößen identifiziert werden. Dann sollen die Kenngrößen für die Linien im VVS mit dem Verkehrsnachfragemodell der Region Stuttgart ermittelt und analysiert werden. Mögliche Kenngrößen für die Analyse sind:
•    Anteil der Direktfahrer bzw. Umsteiger
•    mittlere Auslastung
•    Umlaufzeit und erforderliche Fahrzeuge
•    Reisezeitverhältnis ÖV/Pkw und Umwegigkeit für die Direktfahrer
 

geeignet für
•    Masterarbeit mit VISUM

Titel:
Bedeutung getakteter und nicht getakteter Fahrplanfahrten

Aufgabenstellung:

In städtischen Bereichen sind Taktfahrpläne (periodische Fahrpläne) die Regel. In ländlichen Räumen ist der Anteil der getakteten Fahrplanfahrten häufig geringer. Eine Ursache hierfür sind die größeren Nachfrageschwankungen zwischen Normalverkehrszeit und Hauptverkehrszeit, die sich aus dem hohen Anteil des Schülerverkehrs im ländlichen Raum ergeben. Aber auch im Stadtverkehr gibt es in der Hauptverkehrszeit Verstärkerfahrten.
In der Arbeit sollen Aussagen zur Bedeutung des getakteten bzw. des nicht getakteten Fahrplanangebots gemacht werden. Am Beispiel des Verkehrsangebots im VVS sollen unter Nutzung des Verkehrsnachfragemodells der Region Stuttgart folgende Fragen beantwortet werden:
•    Welcher Anteil der Fahrplanfahrten sind getaktet.
•    Wie viele unterschiedliche Takte sind im Tagesverlauf auf den Linien üblich (Anzahl der Linien ohne Takte bzw. mit einem, zwei oder mehr Takten)
•    Welcher Anteil der Verkehrsnachfrage entfällt auf getaktete und nicht getaktete Fahrten (Auswertung Umlegung)
 

geeignet für
•    Masterarbeit mit VISUM

Titel:
Wie lässt sich Multimodalität messen?

Aufgabenstellung:

„Verkehrsteilnehmer, die unterschiedliche Verkehrsmittel innerhalb eines definierten Zeitraumes nutzen, werden als multimodal bezeichnet und diejenigen, die während eines Weges mehrere Verkehrsmittel nutzen, werden als intermodal bezeichnet. Während viele Verkehrsteilnehmer im Laufe einer Woche "monomodal" ausschließlich mit dem Auto unterwegs sind, nutzen multi- und intermodale Verkehrsteilnehmer Verkehrsmittel gezielter und abwägender als die sogenannten "habitualisierten", streng auf ein Verkehrsmittel fixierten, monomodalen Verkehrsteilnehmer“ (Quelle: www.forschungsinformationssystem.de , Stichwort „Förderung des multi- und intermodalen Personenverkehrs“).
Die Definition der Multimodalität ist, anders als die Definition der Intermodalität, schwierig. Ein Verkehrsteilnehmer, der für einen Weg den Pkw und den ÖV nutzt, macht einen intermodalen Weg. Aber kann man einen Verkehrsteilnehmer, der die ganze Woche mit dem Auto zur Arbeit fährt und einmal am Wochenende den ÖV für eine Fahrt in die Stadt nutzt, als einen multimodalen Verkehrsteilnehmer bezeichnen? Im Rahmen der Arbeit soll der Begriff der Multimodalität untersucht werden und Vorschläge zur Definition erarbeitet werden. Man könnte sich zum Beispiel vorstellen, dass die Begriff Multimodalität auf einzelne Wegezwecke (z.B. Arbeitswege) begrenzt wird. Oder dass man die Verteilung (Streuung) der zurückgelegten Kilometer einer Person je Verkehrsmittel heranzieht. Anhand von vorhandenen Erhebungsdaten (Wegetagebücher mit allen Wegen einer Woche), sollen Aussagen zu den Anteilen mono- und multimodaler Personen getroffen werden.
 

geeignet für
•    Bachelorarbeit

Vorkenntnisse
•    Access
 

Titel:
Level of Service Konzepte für die Bewertung der Angebotsqualität im Verkehr

Aufgabenstellung:

Ähnlich wie im Bereich der schulischen und universitären Ausbildung, in der Leistungen mit Noten (z.B. Note 1 bis 6) bewertet werden, werden auch im Verkehrswesen für die Qualität des Angebots Noten vergeben. Da diese Bewertungskonzepte ursprünglich in den USA entwickelt wurden, hat sich das Notenschema A bis F durchgesetzt. Im angelsächsischen Sprachraum wird hierfür der Begriff Level of Service (LOS) verwendet. Im deutschen Handbuch für die Bemessung von Straßenverkehrsanlagen HBS wird der Begriff Qualitätsstufen der Angebotsqualität (QSV) genutzt, in den Richtlinien für die integrierte Netzgestaltung RIN heißt es Stufen der Angebotsqualität (SAQ).
Der LOS wird dabei zur Bewertung sehr unterschiedlicher Kenngrößen genutzt (z.B. Wartezeiten und Auslastungsgrad einer Verkehrsanlage im HBS, Luftliniengeschwindigkeit und Umsteigehäufigkeit einer Relation in den RIN).
Ziel der Bachelorarbeit ist es, mit Hilfe einer Literaturauswertung Beispiele für die weltweite Anwendung des LOS-Konzepts im Verkehrswesen zusammenzustellen. So wird das LOS-Konzept in Australien beispielsweise auch für die Bewertung im Fußgänger- und Radverkehr und im amerikanischen Highway Capacity Manual (HCM) für die Bewertung der Verkehrssicherheit eingesetzt.


 

geeignet für
•    Bachelorarbeit (Englischkenntnisse erforderlich)

Titel:
Bewertung der verbindungsbezogenen Angebotsqualität

Aufgabenstellung:

Zur Beurteilung der Angebotsqualität aus Sicht der Verkehrsteilnehmer werden die Kenngrößen einer Ortsveränderung, z.B. die Luftliniengeschwindigkeit betrachtet. Um die Kenngrößen dann bewerten zu können, werden in den Richtlinien für die integrierte Netzgestaltung (RIN) 6 Stufen der Angebotsqualität (SAQ) unterschieden, die mit den Noten A bis F bezeichnet werden. Dieses Vorgehen, verbessert durch die einheitliche Bewertungsskala die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Beurteilungs-gesichtspunkte und soll so zu einer leichteren und besser überprüfbaren Abwägung bei den Entscheidungsträgern führen. In manchen Fällen wäre jedoch eine feinere Unterteilung mit Zwischennoten (z.B. A+ oder A-) wünschenswert. So benötigt man z.B. bei der Überprüfung von Verkehrsmodellen eine Funktion mit der sich sehr gute Relationen (z.B. VLuft = 120 km/h) von Relationen unterscheiden lassen, bei denen vermutlich ein Modellfehler vorliegt (z.B. VLuft = 200 km/h). In der Bachelorarbeit soll für die in den RIN beschriebenen Bewertungsfunktionen Zwischennoten entwickelt werden und die Wirkungen anhand von Testwerten überprüft werden.


Funktionen zur Bewertung der Luftliniengeschwindigkeit
 

geeignet für
•    Bachelorarbeit

Titel:
Fahrzeugdichte und Rückstaulängen an überlasteten Lichtsignalanlagen

Aufgabenstellung:

In der Hauptverkehrszeit kommt es an Lichtsignalanlagen häufig zu Auslastungsgraden von über 100%. Der Zufluss ist größer als der Abfluss und es entsteht ein Rückstau. Über die Fahrzeugdichte [Fz/km] im Rückstau ist wenig bekannt. Bei einem mittleren Abstand der Fahrzeuge im Rückstau von 7 [m] kommt man auf eine Dichte von ca. 140 [Fz/km]. Kennt man die mittlere Abflussrate pro Umlauf oder pro Minute (z.B. 14 [Fzg/min]) kann man die Wartezeit aus der Staulänge abschätzen (Wartezeit = Staulänge * Dichte / Abflussrate). Zum Beispeil: Wartezeit bei 1 km Staulänge = 1 [km] * 140 [Fzg/km] / 14 [Fzg/min] = 10 [min].
Ziel der Arbeit ist es Aussagen zur Staudichte zu machen. Dazu ist eine Methode zu entwickeln, mit der man die Staudichten an Lichtsignalanlagen durch Beobachtungen erfassen kann. Mit dieser Methode soll die Staudichte für mehrere Knotenpunkte erfasst werden.
 

geeignet für
•    Bachelorarbeit (Gruppenarbeit)

Titel:
Analyse des kleinräumigen Routenwahlverhaltens im Kfz-Verkehr

Aufgabenstellung:

Kleinräumige Routenalternativen führen häufig durch das nachgeordnete Straßennetz. Diese Routenalternativen werden regelmäßig genutzt, da sie im Normal kürzer sind (z.B. Lenzhalde vs. oberer Herdweg) oder sie werden im Fall von Störungen auf der Hauptroute genutzt. Im Rahmen der Arbeit soll die Routenwahl für eine oder zwei Beispiele mit Hilfe von automatischen Kennzeichenerfassungssystemen erfasst und analysiert werden.
 

geeignet für
•    Bachelorarbeit (Gruppenarbeit)
•    Masterarbeit (Gruppenarbeit)

Titel:
Wirkungen von Tempo 30 auf die Kapazität von Knotenpunkten mit LSA

Aufgabenstellung:

Eine zunehmende Anzahl von Städte in Deutschland möchte auf ausgewählten Streckenzügen die zulässige Geschwindigkeit von 50 km/h auf 40 oder 30 km/h reduzieren. Die Maßnahmen sollen u.a. Lärm- und Schadstoffemissionen reduzieren und den Kfz-Verkehr stadtverträglicher gestalten. Allerdings soll der Verkehrsfluss (Zahl der Halte, Kapazität) bis auf die Geschwindigkeit möglichst nicht verschlechtert werden. Deshalb sind allgemeine Aussagen über die Wirkungen einer Geschwindigkeits-reduzierung auf den Verkehrsfluss wichtig. Klar ist, dass eine eventuelle Koordinierung entlang der Streckenzüge durch die Geschwindigkeits-reduzierung aufgehoben werden kann. Bei den Wirkungen auf die Kapazität besteht im Moment allerdings Unklarheit. Im Handbuch für die Bemessung von Straßenverkehrsanlagen hat die Geschwindigkeit keinen Einfluss auf die Kapazität. Hier wird die Kapazität von der Zeitlücke zwischen zwei Fahrtzeugen (1,8s bis 2,0s) bestimmt. Es ist aber vorstellbar, dass die Kapazität dann sinkt, wenn die Fahrzeuge in der Zufahrt der Lichtsignalanlage aufgrund der Geschwindigkeits¬begrenzung nicht mehr schnell genug aufrücken können. Dann würde die Grünzeit nicht mehr voll genutzt und es entstehen Kapazitätsreduzierungen.
Im Rahmen der Arbeit soll mithilfe mikroskopischer Verkehrsflusssimulationen mit VISSIM der Einfluss der Geschwindigkeit auf die Kapazität für Einzelknoten und Streckenzüge untersucht werden.
 

geeignet für
•    Masterarbeit mit VISSIM
•    Absolvierung des Moduls Verkehrsfluss-modelle
 

Titel:
Verkehrsnetze für Räder mit besonderen Anforderungen an den Verkehrsweg

Aufgabenstellung:

Radfahrer dürfen eine Straße dann ohne Einschränkungen befahren, wenn keine benutzungspflichtigen Radverkehrsanlagen vorhanden sind, wenn es sich bei der Straße nicht um eine Kraftfahrstraße (Zeichen 331 der Straßenverkehrsordnung) handelt und wenn es keine lokalen Radfahrverbote gibt. Diese Regeln gelten im Prinzip auch für Räder, die aufgrund ihrer Bauart breiter sind, z.B. Räder mit Anhängern oder Lastenräder. Bei Rikschas, mit denen Personen befördert werden sollen, ist die Regel unklar. Hier kann eine Ausnahmegenehmigung erforderlich sein. Aus planerischer und verkehrssicherheitlicher Sicht erscheint es unproblematisch, dass Rikschas Straßen mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h nutzen. Eine Ausnahme stellen Einbahnstraßen dar, die von Radfahrern in Gegenrichtung genutzt werden dürfen, da hier aufgrund der Straßenbreite keine Fahrzeugbegegnungen möglich sind. Allerdings existieren in Städten in der Regel keine zusammenhängenden Netze mit v=30 km/h. Ortsveränderungen zwischen zwei Stadtteilen werden deshalb meist auf Teilabschnitten das Hauptstraßennetz nutzen müssen, dass nur teilweise mit Radverkehrsanlagen ausgestattet ist. In der Arbeit soll das Verkehrswegenetz der Stadt Stuttgart im Hinblick auf die Eignung für Räder mit besonderer Anforderung untersucht werden. Dazu sollen im VISUM Verkehrsmodell der Region Stuttgart folgende Arbeitsschritte durchgeführt werden:
•    Attributierung des Streckennetzes für die Zwecke der Untersuchung (Markierung von Strecken, die nicht benutzt werden dürfen oder sollen). Die Attributierung soll in Abstimmung mit der Stadt so erfolgen, dass die Stadt die Daten nach Abschluss der Arbeit übernehmen kann.
•    Automatisierte Ermittlung möglicher Radrouten zwischen allen Verkehrszellen der Stadt Stuttgart (= Umlegung), so dass eine möglichst große Fahrtweite auf geeigneten Strecken entfällt.
•    Ausweisung der Netzlücken, d.h. der Strecken, die im Hauptstraßennetz benutzt werden müssen, um die Gebiete mit geeigneten Straßen (z.B. Tempo 30 Zonen) zu verknüpfen.
•    Beispielhafte Entwicklung von Lösungen für diese Netzlücken.
 

geeignet für
•    Masterarbeit mit VISUM

Titel:
Potenziale eines Ridesharing auf die Zahl der Pkw-Fahrten

Aufgabenstellung:

Beim Ridesharing bietet ein Autofahrer (Anbieter) anderen Reisenden (Nachfrager) die Möglichkeit in seinem Fahrzeug umsonst oder gegen ein geringes Entgelt mitzufahren. Die angebotene Fahrt ergibt sich grundsätzlich aus den Fahrtwünschen der Anbieter, die Quelle, Ziel, Abfahrtszeit und Route der Fahrt festgelegen. Decken sich die Fahrtwünsche eines Anbieters und eines Nachfragers räumlich und zeitlich, dann entsteht ein Ridesharing-Potenzial. Nutzt der Nachfrager das Angebot des Anbieters kommt es zu einem Ridesharing, bei dem der Anbieter einen Teil seiner Kosten erstattet bekommt und der Nachfrager günstig und schnell an sein Ziel kommt. Ridesharing kann so auf Relationen oder in Zeiten mit unzulänglichem oder teurem ÖV-Angebot eine Alternative anbieten, die den Pkw-Verkehr reduziert und die Umwelt schont.
Die Erwartung, dass Ridesharing zur Reduzierung der Verkehrsprobleme beitragen kann und dass die Bedeutung von Ridesharing zunehmen wird oder zunehmen sollte, führt in der Verkehrsplanung zur der Aufgabe die Wirkungen von Ridesharing abzuschätzen. Wie groß ist das Potential von Ridesharing? Welche kritische Masse an Anbietern ist erforderlich, um mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Mitfahrgelegenheit zu bekommen? Was würde passieren, wenn Ridesharing mit autonomen, fahrerlosen Fahrzeugen angeboten werden könnte? Um diese Fragen zu beantworten eigenen sich Verkehrsnachfragemodelle, die hierfür um einen geeigneten Algorithmus für das Matching von angebotenen und nachgefragten Fahrt¬wünschen ergänzt werden müssen.
Am Lehrstuhl wurde ein solcher Algorithmus entwickelt, in VISUM integriert und beispielhaft getestet. Im Rahmen der Arbeit soll der Algorithmus für verschiedene Szenarien eingesetzt werden. In den Szenarien wird soll der Anteil bzw. die Zahl der Anbieter und Nachfrager variiert werden. Für jedes Szenario sind dann Aussagen zum Bündelungsgrad und zur Zahl der eingesparten Fahrzeugfahrten zu ermitteln.
 

geeignet für
•    Bachelorarbeit (bei ausreichend EDV-Kenntnissen)
•    Masterarbeit mit VISUM

Titel:
Vergleich von ÖV-Angebotsdaten für die Verkehrsnachfragemodellierung

Aufgabenstellung:

Verkehrsnachfragemodelle werden für die Wirkungsabschätzung verkehrlicher Maßnahmen verwendet. Um die Auswirkungen von Maßnahmen auf das Verkehrssystem des öffentlichen Verkehrs (ÖV) abbilden zu können, ist es essentiell das ÖV-Angebot in einer entsprechenden Qualität im Angebotsmodell zu hinterlegen. Da ein händisches Erstellen einen zu hohen Aufwand mit sich bringt, versucht man digitale Daten zu nutzen, die den Aufbau eines ÖV-Angebotsmodells erleichtern. Oft wird zwischen den reinen Fahrplandaten und den Daten zum räumlichen Verlauf von Linien unterschieden. Die problemlose Verschneidung der beiden Datenquellen ist nicht immer sichergestellt.
Aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen an die Daten des ÖV-Angebots gibt es eine Vielzahl an Datenformaten. Ziel der Masterarbeit ist es, einen Überblick über die in der Praxis verwendeten Datenformate zu geben und am praktischen Beispiel darzustellen, worauf beim Umgang mit den jeweiligen Formaten zu achten ist.
Im Rahmen der Masterarbeit sind die folgenden Aufgaben zu bearbeiten:
•    Literaturanalyse zu den Datenformaten Hafas, EFA, GTFS, OSM, RailML sowie weiteren (auch internationalen) Datenformaten und Möglichkeiten der Abfrage aus Fahrplanauskunftssystemen
•    Darstellung des Aufbaus, der Eigenschaften, der Abgrenzung und der Vor- und Nachteile der Datenformate
•    Aufzeigen von Datenquellen, auch mit Hinblick auf öffentlich zugängliche Quellen
•    Beispielhaftes Im- und Exportieren der Formate in die bzw. aus der Verkehrsplanungssoftware PTV VISUM:
•    Formulierung von Hinweisen für die Verwendung der jeweiligen Formate
•    Darstellung der Ergebnisse in einem Bericht
 

geeignet für
•    Masterarbeit

Titel:
Zielwahl im Personenverkehr – empirische Validierung des bipolaren Zielwahlmodells

Aufgabenstellung:

Im 4-Stufenalgorithmus wird angenommen, dass die Wahrscheinlichkeit ein Ziel zu wählen von der Attraktivität des Ziels und dem Aufwand zur Erreichung des Ziels abhängt.
Modellerweiterungen gehen davon aus, dass Orte für Aktivitäten innerhalb einer Ellipse um den Wohnort und den Ort der Pflichtaktivität (Arbeiten, Ausbildung) bei der Zielwahl präferiert werden. Dieses Modell wird bipolares Zielwahlmodell genannt. Ziel der Arbeit ist es das bipolare Zielwahlmodell anhand von Befragungsdaten aus der Region Stuttgart zu validieren (ca. 13.700 Personen, 290.000 beobachtete Wege, ca. 91.000 unterschiedliche Personenorte).
 

geeignet für
•    Bachelorarbeit
•    Masterarbeit

Vorkenntnisse
•    Access

Titel:
Zielwahl im Personenverkehr – Umsetzung des bipolaren Zielwahlmodells im Verkehrsnachfragemodell der Region Stuttgart

Aufgabenstellung:

Das Verkehrsnachfragemodell der Region Stuttgart nutzt ein tourbasiertes Nachfragemodell, das Aktivitätenketten (Wohnen-Arbeiten-Einkaufen-Wohnne) in Wegeketten (Zelle i – Zelle j – Zelle k – Zelle i) überführt.
Das derzeit vorhandene Verkehrsnachfragemodell wurde mit VISUM 12 erstellt. In dieser Version war es noch nicht möglich Pflichtaktivitäten und andere Aktivitäten zu unterscheiden. In VISUM 14 ist das jetzt möglich. In der Arbeit soll der neue Ansatz für ein kleines Beispielmodell (Übung aus der Vorlesung) und für das Verkehrsnachfragemodell der Region Stuttgart umgesetzt und die Veränderung ermittelt werden.
 

geeignet für
•    Masterarbeit

Vorkenntnisse
•    VISUM

Titel:
Routenwahlalternativen im städtischen ÖV

Aufgabenstellung:

Für eine Ortsveränderung mit dem ÖV stehen verglichen mit dem Pkw-Verkehr deutlich weniger Routen zur Verfügung. Ziel der Arbeit ist es am Beispiel der Region Stuttgart abzuschätzen, für welchen Anteil der Relationen (oder der Nachfrage) mehr als eine Route existiert. Nimmt die Zahl der Routen mit der Fahrtweite eher zu oder eher ab?
 

geeignet für
•    Bachelorarbeit mit Fahrplan-auskuftsystem
•    Masterarbeit mit VISUM

Titel:
Alternativrouten im Autobahnnetz

Aufgabenstellung:

Im bundesdeutschen Autobahnnetz sollen Netzmaschen identifiziert werden, die im Fall von Störungen als Alternativrouten dienen können. Im Rahmen der Arbeit ist ein Verfahren zu entwickeln, mit dem Alternativrouten automatisiert gefunden werden können (basierend auf Verkehrsumlegungen). Außerdem sind geeignete Kenngrößen (z.B. zeitliche und räumliche Umwegigkeit) vorzuschlagen, mit denen die Haupt- und die Alternativroute bewertet werden kann
 
 
geeignet für
•    Masterarbeit

Vorkenntnisse
•    VISUM

Titel:
Modellierung des Verkehrsablaufs auf dem Campus Vaihingen in einer mikroskopischen Verkehrsflusssimulation

Aufgabenstellung:

Der Campus Vaihingen umfasst eine Vielzahl von Gebäuden, die Quelle und Ziel von Kfz-Fahrten sind. Dabei werden die Fahrzeuge auf Parkplätzen und am Straßenrand abgestellt. In der Arbeit soll der Verkehrsablauf auf dem Campus Vaihingen mit dem Verkehrsflusssimulationsprogramm VISSIM bis auf die Ebene der Parkplätze nachgebildet werden. Der Quell- und Zielverkehr soll dazu aufbauend auf vorhandenen Erhebungen abgeschätzt werden.
 

geeignet für
•    Masterarbeit

Vorkenntnisse
•    VISSIM

Titel:
Modellierung der Fahrstreifenwechselvorgänge in einer mikroskopischen Verkehrsflusssimulation

Aufgabenstellung:

Über die Zahl der Fahrstreifenwechselvorgänge auf Autobahnen ist wenig bekannt. In der Arbeit sollen vorhandene Daten und Annahmen zu Fahrstreifenwechselvorgängen zusammengetragen werden. Eventuell können mit ANPR-Systemen oder durch Videoaufnahmen von Brücken auch Fahrstreifenwechselvorgänge erfasst werden. Diese Daten sollen dann mit den Fahrstreifenwechselvorgängen im mikroskopischen Verkehrsflusssimulationsmodell VISSIM verglichen werden.
 
 
geeignet für
•    Masterarbeit

Vorkenntnisse
•    VISSIM

Titel:
Aufbau und Test einer Verkehrsumlegung für den Radverkehr in der Region Stuttgart

Aufgabenstellung:

Das Verkehrsnachfragemodell der Region Stuttgart berechnet Nachfragematrizen für den Pkw-Verkehr (Selbstfahrer, Mitfahrer), den ÖV, den Rad- und den Fußverkehr. Die Pkw- und ÖV-Matrizen werden auf das Netz umgelegt. Der Rad- und Fußverkehr nicht. Aufgabe der Arbeit ist es, eine Verkehrsumlegung für den Radverkehr durchzuführen. Dazu muss das für den Radverkehr geeignete Netz überprüft und mit geeigneten Attributen (z.B. Radweg ja/nein) versehen werden. Für die Umlegung ist dann ein geeignetes Verfahren (z.B. stochastische Umlegung) und eine geeignete Widerstandsfunktion zu wählen. Die Umlegungsergebnisse (Verkehrsstärken und Fahrzeiten) sind auf geeignete Weise zu plausibilisieren.
 
 
geeignet für
•    Masterarbeit

Vorkenntnisse
•    VISUM

Titel:
Robustheit des Verkehrsangebots im ÖV der Region Stuttgart

Aufgabenstellung:

Ein Verkehrsangebot kann als robust bezeichnet werden, wenn es für möglichst viele Situationen (z.B. Streckensperrungen) eine angemessene Angebotsqualität (z.B. Reisezeit) anbietet. In Störfallsituationen wird es in der Regel zu Verspätungen kommen. Ein robustes Angebot bietet aber alternative Routen, so dass die Zeitverluste reduziert werden. Ziel der Arbeit ist es einen allgemeinen Robustheitstest für ÖV-Netze zu entwickeln und auf die Region Stuttgart anzuwenden. Dazu sollen. u.a. folgende Schritte durchgeführt werden:
•    Definition der Begriffe Robustheit, Resilienz und Zuverlässigkeit (Literaturrecherche) in Bezug auf verkehrliche Probleme.
•    Entwicklung eines Robustheitstests für ÖV-Netze. Das kann z.B. durch eine systematische oder zufällige Sperrung von Strecken erfolgen.
•    Durchführung des Tests mit dem Verkehrsnachfragemodell der Region Stuttgart und Berechnung geeigneter Kenngrößen (Zeitverluste, etc.)
 
 
geeignet für
•    Masterarbeit

Vorkenntnisse
•    VISUM
 
Titel:
Nutzung von OpenSource-Daten für die Verkehrsnachfragemodellierung

Aufgabenstellung:

Für ein Verkehrsnachfragemodell benötigt man Strukturdaten, Verkehrsangebotsdaten und Verhaltensdaten. Ziel der Arbeit ist es zu prüfen und durch ein Anwendungsbeispiel zu zeigen, in welchem Umfang OpenSource-Daten in Verbindung mit Annahmen und Abschätzungen für die Erstellung eines Nachfragemodells genutzt werden können. In der Arbeit sollen unter anderem folgende Datenquellen untersucht werden:
•    Open Street Map: hierfür existiert bereits eine VISUM Import Funktion für Straßennetze
•    Datenquellen für ÖV-Daten: Was bietet hier Open Street Map, google. oder.http://www.opendatacity.de/zugmonitor-api/
•    Datenquellen für Verkehrszellen und Strukturdaten
•    Wie gut kann man Einwohnerzahlen oder das Verkehrsaufkommen aus Streckenlängen ableiten (Vorstellung: Wege beginnen und enden an angebauten Straßen
 
 
geeignet für
•    Masterarbeit

Vorkenntnisse
•    VISUM

Titel:
Automatisierte Dokumentation eines Verkehrsnachfragemodells

Aufgabenstellung:

Ein Verkehrsnachfragemodell enthält viele Daten, die das Verkehrsangebot und die Verkehrsnachfrage beschreiben. Dazu kommen Strukturdaten für die Verkehrserzeugung und Zähldaten für die Validierung. Ein Modellierer soll das Verkehrsnachfragemodell in einem Modellhandbuch dokumentieren. Ziel der Arbeit ist es ein Konzept zu entwickeln und umzusetzen, mit dem ein Teil der Dokumentation möglichst automatisiert erstellt wird. Die Dokumentation könnte u.a. folgende Informationen enthalten:
•    Netzmodell: Anzahl Zellen, ggf. differenziert nach einem benutzerdefinierten Attribut (z.B. Zentralität). Streckennetzlänge differenziert nach einem benutzerdefinierten Attribut (z.B. Straßenklasse, Geschwindigkeitsklasse), etc.
•    Strukturgrößen: Zahl der Einwohner, Arbeitsplätze, usw.
•    Nachfragedaten: Modal-Split-Werte
•    Umlegungsergebnisse: Personen- bzw. Fahrzeugkilometer differenziert nach Gebieten.
Die Ergebnisse sollen mit Hilfe einer Visual Basic Application aus einer VISUM Versionsdatei ausgelesen und in eine Worddatei mit erläuterndem Text und/oder eine Exceldatei übernommen werden.
 
 
geeignet für
•    Masterarbeit

Vorkenntnisse
•    VISUM, VBA, Lust am Programmieren

Titel:
Einfluss der Verkehrsnachfrage auf die Reisezeit, Reiseweite und Moduswahl im Verkehrsnachfragemodell der Region Stuttgart

Aufgabenstellung:

Das Verkehrsnachfragemodell der Region Stuttgart ist ein Modell, das dem State of the Art der makroskopischen Verkehrsnachfragemodellierung entspricht. Es differenziert im Personenverkehr 23 Personengruppen, 19 Wegezwecke und 6 Modi (Fuß, Rad, ÖV, Pkw-Selbstfahrer, Pkw-Mitfahrer, Park&Ride). Ein wesentlicher Wirkungszusammenhang, der im Verkehrsnachfragemodell abgebildet wird, ist der Zusammenhang zwischen der Pkw-Verkehrsnachfrage und der Reisezeit im Straßenverkehr. Die Reisezeit beeinflusst die Wahlentscheidungen (Zielwahl, Moduswahl, Routenwahl) der Verkehrsteilnehmer, die bestrebt sind ihren Zeitaufwand zu minimieren. Die Reisezeit wird wiederum maßgeblich von der Verkehrsstärke beeinflusst, die sich aus der Verkehrsnachfrage ergibt.
Der Einfluss dieses Zusammenhangs auf die Zielwahl, die Moduswahl und die Routenwahl soll am Beispiel des Verkehrsnachfragemodells der Region Stuttgart untersucht werden. Dazu soll die Zahl der Einwohner in der Region und damit die Verkehrsnachfrage, systematisch verändert werden. Es sollen fiktive Szenarien mit 25%, 50%, 75%, 125% und 150% der heutigen Einwohnerzahl mit dem Verkehrsnachfragemodell durchgespielt werden. Für jeden Zustand sollen die mittlere Reisezeit und Reiseweite, die Verkehrsleistung und der Modal-Split bestimmt werden. Als Ergebnis werden Aussagen erwartet, in welchem Umfang die Nachfrage die Reisezeit, die Reiseweite (Zielwahl), den Pkw-Anteil (Moduswahl) und die Belegung des Nebenstraßennetzes beeinflusst.
 
  
geeignet für
•    Masterarbeit

Vorkenntnisse
•    VISUM

Titel:
Aufbau eines OpenSource Nachfragemodells für den Personenverkehr in Deutschland – Teil Verkehrszellen & Strukturdaten

Aufgabenstellung:

Der Lehrstuhl will in mehreren studentischen Arbeiten aus allgemein verfügbaren Daten ein multimodales Verkehrsnachfragemodell für den Personenverkehr in Deutschland erstellen. Ziel der Arbeit ist es für dieses Modell die Verkehrszellen festzulegen mit Strukturdaten (insbesondere Einwohner) zu versorgen.
•    Analyse der Verkehrszelleneinteilung in vorhandenen Deutschlandmodellen
•    Recherche welche räumlichen Abgrenzungen (Landkreise, Gemeinden, Stadtbezirke) allgemein verfügbar sind.
•    Recherche welche Strukturdaten verfügbar sind
•    Aufbereitung der Daten: Erstellung eines Verkehrszellensystems und Versorgung mit Strukturdaten
•    Dokumentation
 
  
geeignet für
•    Masterarbeit (Einzel- oder Gruppenarbeit)

Vorkenntnisse
•    VISUM

Titel:
Aufbau eines OpenSource Nachfragemodells für den Personenverkehr in Deutschland – Teil Netzmodell Straße

Aufgabenstellung:

Der Lehrstuhl will in mehreren studentischen Arbeiten aus allgemein verfügbaren Daten ein multimodales Verkehrsnachfragemodell für den Personenverkehr in Deutschland erstellen. Ziel der Arbeit ist es für dieses Modell das Netzmodell für den Straßenverkehr zu erstellen:
•    Auswahl und Übernahme der erforderlichen Knoten und Strecken aus der Datenquelle OpenStreetMap.
•    Aufbereitung der Daten: Typisierung der Strecken, Vereinfachung des Netzmodells für die Zwecke der Nachfragemodellierung
•    Berechnung von Kenngrößenmatrizen (Reisezeiten, Entfernungen)
•    Zuspielung von Verkehrsstärkezahlen aus Dauerzählstellen (Quelle: BASt)
•    Dokumentation
 
  
geeignet für
•    Masterarbeit (Einzel- oder Gruppenarbeit)

Vorkenntnisse
•    VISUM

Titel:
Aufbau eines OpenSource Nachfragemodells für den Personenverkehr in Deutschland – Teil Netzmodell ÖV / Schiene

Aufgabenstellung:

Der Lehrstuhl will in mehreren studentischen Arbeiten aus allgemein verfügbaren Daten ein multimodales Verkehrsnachfragemodell für den Personenverkehr in Deutschland erstellen. Ziel der Arbeit ist es für dieses Modell das Netzmodell für den ÖV zu erstellen:
•    Recherche über verfügbare Daten
•    Auswahl und Übernahme der erforderlichen Knoten und Strecken für den Schienenverkehr aus der Datenquelle OpenStreetMap.
•    Aufbereitung der Daten: Typisierung der Strecken, Vereinfachung des Netzmodells für die Zwecke der Nachfragemodellierung
•    Übernahme und Aufbereitung der Linienwege und Fahrpläne im Schienenverkehr. Falls die Daten nicht digital verfügbar sind, sollen Näherungslösungen für den Schienenpersonenfernverkehr erstellt werden.
•    Berechnung von Kenngrößenmatrizen (Reisezeiten, Umsteigehäufig¬keit, Entfernungen)
•    Dokumentation
 
 
geeignet für
•    Masterarbeit (Einzel- oder Gruppenarbeit)

Vorkenntnisse
•    VISUM

Titel:
Aufbau eines OpenSource Nachfragemodells für den Personenverkehr in Deutschland – Teil Nachfragemodell

Aufgabenstellung:

Der Lehrstuhl will in mehreren studentischen Arbeiten aus allgemein verfügbaren Daten ein multimodales Verkehrsnachfragemodell für den Personenverkehr in Deutschland erstellen. Ziel der Arbeit ist es für dieses Modell ein geeignetes Verkehrsnachfragemodell zu erstellen:
•    Ableitung von Mobilitätsraten und Wegeweiten aus vorhandenen Verkehrserhebungen (MiD)
•    Festlegung geeigneter Nachfragesegmente (Personengruppen oder Wegezwecke)
•    Erstellung und Validierung eines Verkehrserzeugungsmodells: Vergleich der beobachteten und berechneten Mobilitätsraten
•    Erstellung und Validierung eines Zielwahlmodells: Validierung anhand der Fahrtweitenverteilung und aggregierter Personenkilometer (Quelle: Verkehr in Zahlen)
•    Erstellung und Validierung eines Verkehrsmoduswahlmodells: Validierung anhand aggregierter Personenkilometer (Quelle: Verkehr in Zahlen)
•    Verkehrsumlegung: Vergleich der Ergebnisse mit den Verkehrsstärken aus Dauerzählstellen.
•    Dokumentation
 
 
geeignet für
•    Masterarbeit (Einzel- oder Gruppenarbeit)

Vorkenntnisse
•    VISUM

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