Entwicklung und Anwendung eines Bewertungsverfahrens für Gemeindedurchfahrten im Radverkehr
Für ihre Bachelorarbeit entwickelten Vincent Wettengel und Adrian Fuhr ein Verfahren zur einheitlichen Bewertung von Gemeindedurchfahrten im Radverkehr und wendeten dieses auf insgesamt 10 Gemeinden in der Region Stuttgart an. Für eine einfache Anwendung wurde das Verfahren in Microsoft Excel implementiert. Es ermöglicht die Analyse von Zeitverlusten durch Mängel an Radverkehrsanlagen sowie Wartezeiten an Knotenpunkten. Getrennt davon findet eine Bewertung von Sicherheitsaspekten statt. Darüber hinaus erlaubt das Verfahren einen Vergleich der Direktheit verschiedener Routen. Die Bewertung vereint somit unterschiedliche Aspekte und lässt sinnvolle Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur ableiten.
Der VCD Award wurde in diesem Jahr zum vierten Mal vergeben und erstmals im Rahmen einer gemeinsamen Initiative von DVWG, VCD und der Mobilitätsexpertin Dr. Ines Kawgan-Kagan unter dem Namen „Shaping Mobility Awards“ verliehen. Teilnahmeberechtigt waren Bachelor- und Masterarbeiten, die in deutscher oder englischer Sprache verfasst und zwischen 16.06.2024 und 15.08.2025 abgegeben und benotet worden sind. In diesem Jahr wurden insgesamt 31 Arbeiten eingereicht, von welchen je eine Bachelor- und eine Masterarbeit prämiert wurden.